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Man sieht ihn nicht und hält ihn für was anderes
Der Marderhund
(Nyctereutes Procyonoides)
Misty

Hallo, ich bin und das hier ist Misty, geboren in 2003 aus weissen Eltern. Misty wurde bei der Geburt von dem Vater aus dem Nest verstossen. Sie ist mit der Flasche grossgezogen, mit einem Husky als Stiefvater. Sie ist sehr zahm.

Mit der Flasche

Troy und Misty

Weisse Exemplare sind sehr seltsam und ich versuche das zu ändern. Misty's Eltern, Snowy und Tundra stammen von dem Wildpark Fuchsbichl in Waidhofen an der Ybbs in Österreich. Sie befinden sich jetzt in einem kleinen Tierpark in Settelstedt in Deutschland.

Misty's Liebhaber heisst Max.

Max

Er stammt aus dem Solinger Vogelpark in Solingen, Deutschland. Obwohl ich wenig mehr von seiner Abstammung weiss als dass er dort in 2000 geboren ist, steht nahezu fest dass er nicht mit der Österreichischen Population verwandt ist.

Max und die 2004 Puppies

Hier sitzt er festgeleimd an dem Nest, mit den 2004 Puppies am Tag der Geburt. Mama streckt mal die Pfoten.

Und hier ist mein Sohn Falco der Herpetologe werden wil und seine eigene Website hat.

Falco und Carolientje

Wir möchten die Besucher aufmerksam machen auf die Möglichkeit ein Marderhund als Haustier zu halten, und warum die so interessant sind. Zum Beispiel wegen ihre Ausdauer. So haben die in sag mal den letzten sechs Millionen Jahre in dem Nord-Osten von Siberiën und Nord-Japan gesessen, ohne sich seriös mit Evolution oder Aussterben zu befassen. Damit sind die leise und ohne viel Aufwand die älteste noch lebende Hundeart geworden, älter als Wölfe, älter auch als Bären. Das ist ungefär tausend bis zehntausand mal so alt als Ihr Hund.
Importiere die aber in der Ukraine und lass ein Paar Tausend entfliehen, weil es wegen dem warmen Klima eben nicht so gewaltig geht mit der Pelzzucht, wie es die Russen in 1935 gemacht haben, dann brauchen die nur ein halbes Jahrhundert um ganz Mittel-Europa zu erobern. In Deutschland werden jährlich zwar mehrere tausende abgeschossen, aber das ist weniger als der Zahl von Jungtieren die dem Verkehr zum Opfer fallen, und die Zahlen erhöhen sich trotz allem ständig. Es sind jetzt genug da um von einer einheimischen Tierart zu sprechen, ob man will oder nicht. Sogar die Niederlande haben die jetzt schon erreicht.
Viel Schäden richtet er auch noch nicht an, weil er mehr als Fuchs oder Dachs ein Allesfresser ist der auch Eicheln, Beeren, Mais und Wurzeln zu sich nimmt. In kürze, ein ausserordentlich erprobtes Model, mit einem grossen Mass von Flexibilität.

Timur

Der Marderhund ist unter uns, aber sogar die Jäger werden ihn selten zu sehen bekommen, den er ist die wahre Verkörperung von dem Begriff Tarnung und operiert ausserdem nachts und in Stille. Wird er doch aufgemerkt, dann wird er nicht selten für einen Fuchs, Waschbär, Dachs oder sogar Igel angesehen.

Die letzte Änderung war am 22 April 2004.